Ethanol (=Alkohol) im F-Body-Tank?

Hier könnt Ihr Euch über allgemeine Dinge rund ums Thema Firebird und Camaro austauschen.

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two-lane
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...früher war mehr Lametta

Beitrag von two-lane » 18.10.2011, 09:06

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Firebird_Rot_V6
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Beitrag von Firebird_Rot_V6 » 30.11.2011, 14:10

So hier mal meine Abschlussbilanz für das Jahr, da das Auto mit vollem Tank und E5 eingewintert wurde.

Gefahrene Strecke mit E85: ca. 15.000km von März bis November.
Ölwechsel: alle 7.500km normales 10W40.
Zündkerzen: nur einmal gewechselt. Alle 20.000 kommen neue rein.
Krafststofffilterwechsel: vor jeder Saison oder alle 20.000km.

Verbrauch:

Mit E5: innerorts 12,0 , außerorts 9,2 , gemischt ca. 10,5

Denke das ist okay für den Motor.

Mit E85: innerorts 13,5 , außerorts 10,0 ,
gemischt ca. 12

Der Verbrauch ist wie bei allen etwas höher.

Bisherige Schäden: Keine

Startverhalten: Wie oft geschrieben springt er beim 1sten mal Starten nur an wenn er warm ist. Wenn er kalt ist, starte ich einmal kurz für 2 Sek., Zündung aus, Zündung an, starten und er läuft.

Längste am Stück gefahrene Strecke mit E85: 450km mit Tempomat mit 115 km/h und 2100 U/Min. 2 Personen mit brechend viel Gepäck im Auto :D . Anschließend wurde normales Super getankt. Gesamte Strecke am Stück gefahren: 1800km.

An für sich bin ich eher der gemütlichere Fahrer. In der ganzen Saison bin ich vll. 3 mal über 160 km/h gefahren. Drehzahlmäßig bin ich kaum über 2500 U/min gefahren. Außer es war mit danach, dann ging es an der Ampel auch schonmal bis alles was geht. Das war jedoch nie besonders lange, da immer beim Gasgeben das Thema abmagern mir ins Gedächnis schießt. :D

Weiter hab ich noch ein termostat verbaut das ab 82 Grad öffnet.
Ansonsten kann ich nichts über E85 sagen, außer dass er damit läuft wie mit Benzin. Klar der Kaltlauf ist nicht so gut, aber wenn er mal 3-4km gefahren ist, ist alles okay. Es ging nicht einmal die Motorlampe an oder hat er mich sonst iwie aufgrund vom Sprit im Stich gelassen.

Hab übrigens kein Steuergerätekrams o.ä. für E85 drin.
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SkyCat
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Beitrag von SkyCat » 30.11.2011, 21:58

Den Fibi kann man aufgrund seiner Einspritzdüsen nicht mit einem E85 Steuergerät betreiben... Außerdem ist laut der E85 Umbauwerkstatt 50/50 Mischung bedenkenlos....bis auf den Mehrverbrauch...

bei mir ist in der Stadt übrigens mit 50/50 Mix der Verbrauch bei 17l, das lohnt sich nicht wirklich. Nur E5 sind es bei gleicher Fahrweise 14l

@Firebird_Rot_V6

welchen Mix kippst du rein?

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kawapapi
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Beitrag von kawapapi » 30.11.2011, 22:00

mutiges experiment. schön das die normalen V6 verbrauchswerte hier noch mal bestätigt werden...

Wirtschaftlich scheint sich das mit dem ethanol ja lohnen, aber ich persönlich hätte das gefühl anderen menschen das essen wegzutanken. Nicht zuletzt durch die E10 einführug ging der Nahrungsmittelpreis auf dem Weltmarkt in die höhe.
zudem wird dafür leider Wald gerodet. offiziell dürfen die pflanzen zwar nur auf bestehenden ackerflächen angebaut werden, nur werden dann für nahrungsmittel neu flächen gerodet.

Um möglichst wenig brot durch den tank zu jagen habe ich z.b. auf Autogas umgebaut. Habe dafür auf fast den gesammten kofferraum verzichtet und 1950€ bezahlt.
der mehrverbrauch mit gas ähnelt dabei deinem mehrverbrauch mit e85.
Ansonsten macht es spaß für 69 cent zu tanken...
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Beitrag von Firebird_Rot_V6 » 01.12.2011, 01:36

@ Sky Cat

Ich hab kein Mischungsverhältnis... das geht pur so wies ausm Rüssel kommt :D . Also reines E85.

Ich lass mich durch die ganze Panikmache von wegen Ethanol könnte die und jenes beschädigen nicht verrückt machen. Ich hab die Materialverträglichkeitsliste gesehen und das hat mir als Tauglichkeitsbeweis gelangt.

Nee aber im ernst bei mir läuft es. Ich denke solange man auch nicht übermäßig durch die Gegend knallert kann nicht viel passieren. Ich fahre das Auto immer vorsichtig warm, auch wenn ich zum Verkehrshindernis werde und fahre dann wenn das Auto warm ist nicht wie ein Irrer und dann klappt das.

Aber die letzte Entscheidungshilfe es zu versuchen war das hier:

http://www.youtube.com/watch?v=HuOs1yap8mU

Da wird ein Chevy Tahoe getestet der 100.000 Miles mit E85 zurück gelegt hat.
Man achte aber mal gleich am Anfang (so bei 0:04 Min) auf die Tankstelle.
Da gibt es 89 Oktan Benzin mit 10% Ethanol. gibt es bei uns gar nicht. :D
Dann 92 Oktan was schon E20 entspricht (Bei uns E5 war/ist)
95 Oktan mit der Aufschrift E 30 (bei uns E5 oder E10)
und 105 Oktan Benzin wofür bei uns kein Vergleich auf dem normalen deutschen Markt ist.

So und jetzt erzähl mir mal einer, dass es noch nie vorgekommen ist, dass während eine "korpulente" amerikanische Frau beim Tanken isst, telefoniert, die Kinder im Minivan hält und nebenbei noch tankt statt zum 89Okt. Rüssel zum 105 Okt. Rüssel greift (ob bewusst in der Hoffnung sie hat mehr Leistung und das auto dankt es ihr oder unbewusst). Wenn die Kiste dann verrecken würde, würde sie den Hersteller sofort verklagen, weil alle Säulen bis auf die Beschriftung fast gleich aussehen, die Bedienungsanleitung noch nie aufgeblättert wurde und in Amerika sowieso gern geklagt wird.

Ich denke eher das Ethanol stößt den Mineralölkonzernen schwer auf.
Die Begründung, dass in anderen Ländern extra dafür Wald platt gemacht wird und die Lebensmittelpreise steigen, ist schlimm und def. nicht wegzureden, aber so knallhart es klingt letzten Endes geht es ums Geld. Wenn der Liter E85 dann noch ein Drittel weniger kostet und ich den geldgeilen Mineralölkonzernen möglichst wenig in ihren nie vollwerdenden Hals schmeiße entschädigt das schon fast wieder. :D

Ist nur meine Meinung. Sollte sich jemand auf den Schlips getreten fühlen, darf er es mir gern mitteilen und wir lösen das Problem sachlich und wie erwachene Leute :D
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Beitrag von ownor » 01.12.2011, 04:35

freut mich, dass dein wagen deiner empfindung nach so gut damit läuft.

dennoch fühle mich auf den schlips getreten :fest:

das video hatten wir schon in den e85 diskussionen. die aussage ist, dass die materialien mit dem ethanol klar kommen. nicht aber, dass das richtige gemisch dementsprechend aufbereitet wird. deshalb hat der uploader des videos auch mehrfach in der videobeschreibung und in den kommentaren gepostet, dass er e85 tanken ohne umrüstkit nicht empfiehlt.
So we highly recommend that everyone use E85 however we do not recommend running a standard vehicle without an E85 converter kit.
zu deinem ausflug in die oktanzahlen möchte ich dich bitten dich über die in den USA verwendete AON - average octane number im unterschied zur hier üblichen ROZ - research oktanzahl zu informieren.
i want ketchup on my ketchup!
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Beitrag von PontiacV8 » 01.12.2011, 05:42

Um auch nochmal eben leicht Offtopic zu bleiben...zur Oktanzahl....richtig, wie ownor schon sagte (und das ist auch schon häufiger gepostet worden):

...an den Tankstellen in den USA hat dieser "average octane number"-Sprit die gebräuchlichere Bezeichnung Pump Octane Number...PON....das ist eine Kombination aus dem MON/MOZ (Motor Oktan Zahl) und der RON/ROZ (Research Oktan Zahl)...

...d.h., 87 oktaniger US-Sprit entspricht in etwa unserm gebräuchlichen 91/92 oktanigen Sprit nach ROZ...oder umgekehrt eben: 95er Euro-Sprit nach ROZ entspicht etwa dem 90 - 91er US-Sprit nach der PON usw...


...in den Werkstatthandbüchern und anderer Literatur findet sich häufig die Formel ((R+M)/2) ----> "(RON+MON) : 2"


http://en.wikipedia.org/wiki/Octane_rating


...vereinfacht gesagt: man kann/muß bei Sprit-Angabe aus den USA/Kanada immer 4-5 Zählerpunkte hinzurechnen, dann hat man in etwa die in Europa gebräuchliche Angabe....

...leider wird bei den Übersetzungen der Handbücher/Owner Manuals das meist nicht berücksichtigt...
...da steht dann in der deutschen Übersetzung (weil direkt vom US-Heft übernommen) : 87 Oktan...oder Superbenzin mit 91 Oktan....

...gemeint bzw. richtig ist aber dann für Europa: 91/92 Oktan (für die 87).....oder eben Superbenzin mit 95/96 Oktan (für die 91)


Mit adminsitrativen Gruß

Heiner 8)
:D ...1991 / 5.0 L TPI V8... :evil: 345.000 km, ja und? :D
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Beitrag von Firebird_Rot_V6 » 01.12.2011, 13:28

Hmm okay, wusste ich nicht, dass das Video schon bekannt ist, obwohl ich jede Seite gelesen habe... Sorry

Und dass es betreffend der Klassifizierung des Sprits zwischen Amerika und Europa solche Unterschiede gibt hab ich auch nicht gewusst und wie Heiner schon angedeutet hat in meinem Serviceheft steht wirklich 87 Oktan.

Ja aber Fakt ist:

An dem Tahoe ist nichts passiert. Es ist kein Kolben abgebrannt, Tankpumpe verreckt oder Ventil weggeschmolzen.

Weiter verweise ich mal hier hin:

http://etanolbil.eu/bilar.xls

Der Firebird und der Camaro sind dort zwar nicht drin, aber ich find se trotzdem interressant bis wievie % Ethanol die Fahrzeuge in Schweden ab Werk freigegeben sind.

Es ist NICHTS passiert!

Ich verstehe alle Theoretiker die zurecht sagen, dass sie skeptisch sind und Ethanol verbrennt heißer (oder kälter...blick da selber nciht mehr durch :D ) und der Motor läuft abgemagert, aber ich spreche hier von meinen eigenen Erfahrungen und die zeigen dass nach 15.000km nicht das geringste passiert ist. (Zum Teil Fahrten bei über 35 Grad wo eher das Getriebe abraucht als der Motor verreckt siehe anderen Thread)
Soll natürlich nicht heißen, dass die das Maß der dinge sind. Und eine Langzeitstudie ist das auch noch nicht...
Aber selbst beim Reinleuchten mit einem Endoskop war absolut nichts zu sehen, was auf einen Schaden hätte hindeuten können.

Wie gesagt ich kann nur von mir sprechen aber ein wirklicher Motorschaden oder ähnliches ist mir durch Ethanol nicht bekannt. Beim VR6 von VW brennen die Mittelelektroden bei hoher Belastung mit E85 ab. Ist mir mit nem Kumpel passiert. Da sind wir ca. 5 Stunden am Stück zwischen 190 km/h und alles was geht gefahren also mit sehr hohen Drehzahlen. Da kommt man mit dem Firebird eig. nie hin. Und kaputt war er deswegen noch lange nicht. Neue Zündkerzen rein und er läuft immernoch.

Und ohne den ADAC schlechtreden zu wollen (bin auch Mitglied) betreffend des E10 Tests, mag es schon sein, dass die Spritpumpe kaputt gegangen ist, oder sie wollten dass diese kaputt geht, weil so ganz sagen die ja auch nie die Wahrheit wenns um die Zuverlässigkeit von diversen koreanischen Autos geht. Mehr darf ich hier glaub ich nicht schreiben sonst stehen se am Ende noch auf der Matte :D
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SkyCat
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Beitrag von SkyCat » 01.12.2011, 17:28

Yoa, mutig bist Du, ich trau mich nur 50/50 Mix rein zu kippen ;)

E85 verbrennt sauberer als E5 / E10 und das ist ein guter Argument für unsere Naturfreunde. E85 gibt es schon länger als Gestern und somit ist es auch eine Panikmache mit den übertriebenen Waldabholzen usw. Ölkonzerne werden bis zum letzten Tropfen Öl ihre Kohle verteidigen, das finde ich Ausbeutung. Mann muss nicht immer alles glauben, was die Massenmedien hergeben, klar ist es einfacher Vorgekautes zu schlucken, das macht die Menge, jedoch sollte man nicht immer alles sich vorkauen lassen.

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Beitrag von kawapapi » 01.12.2011, 19:22

naja, wenn ich das glaube was bund und presse in der mehrheit sagt müsste ich eben glauben das alles toll und bio ist. Diese meinung zu teilen ist deutlich bequemer und man muss sich selber keine vorwürfe machen und sein gewissen beruhigen.

das Gentechnik,Monokulturen, Pestizide und waldabholzung sowie Grundwasserausbeute und bodenausbeute doch nicht so toll ist liegt aber auch auf der hand.
Nur spricht da keiner von.

Gestiegene Lebensmittelpreise haben da aber auch nix mitzutuen, so die meinung der Politiker.


Im prinzip ist der ganze bioethanol kram einfach eine große statistikfälschung um zweifelhafte Internationale Klimaschutzverträge einzuhalten. Zudem kann man wenigstens Vorwürfen aus dem weg gehen man hätte nix versucht.

Auf einmal erzeugt jedes Auto durch geschicktes Ignorieren von Fakten (Mehrverbrauch, Beim Anbau/Ernte/Destilation/Transport/Ausbau der Anlagen wird Co² Freigesetzt) nun 10% weniger Co²...
Toll, oder? Das das eine Milchmädchenrechnung:

Der KFZ Verkehr macht gerade mal 9% des Co² Austoßes in D aus, da effektiv 4-5 % zu sparen macht einen unterschied von weniger als 1% aus. Und dafür der ganze Aufwand und die Nebenwirkungen??
Im Grunde ist das eine RIESEN Umweltverschmutzung!!

Aber es hilft der KFZ Industrie neue Grenzwerte einzuhalten.

Warum wird denn so viel raps und mais bei uns angebaut? nicht um es zu essen und futter zu verarbeiten, sondern um damit auto zu fahren und biogasanlagen zu betreben und strom zu erzeugen.

Und da wo das zeug hergestellt wird verhungert die Bevölkerung.

Wem sind denn die Ethanoldestillen? Meinst du ernsthaft die Tankstelle würde daran nichts verdienen? Im gegenteil! Ethanol ist teurer wie Benzin, nur die Mineralölsteuer ist geringer.
Letztlichstimmt geht es wie von V6 beschriebn nur ums liebe geld...

Die Politik ist so zweischneidig,die Gefahren des Dieselfeinstaubs sind seit jahren bekannt, nix wird unternommen,im gegenteil: Diesel ist steuerbegünstigt. in Californien hat man probleme einen Diesel überhaupt zugelassen zu bekommen, die wussten schon länger um die Problematik.

Ich bin froh auf gas umgerüstet zu haben und so argumenten wie drecksschleuder aus dem weg zu gehen. denn ich erzeuge 25% weniger Co², schone die Ölvorkommen, Tanke niemandem sein essen weg und produziere keinen krebserregenden Feinstaub.
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Beitrag von kawapapi » 01.12.2011, 21:26

Propan wird bei der Förderung von Erdgas als Nebenprodukt gewonnen und in einer Erdölraffinerie beim Cracken von Erdöl hergestellt.
Butane kommen natürlich im Erdgas vor, werden aber auch durch Cracken aus Erdöl gewonnen.
(Quelle: Wikipedia)

Ich verfahre also ein abfallprodukt. In vilen Raffinerien wird das gas aus kostengründen am Fackelturm abgebrannt.
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Beitrag von Firebird_Rot_V6 » 01.12.2011, 21:31

@kawapapi

Ach dafür sind diese Türme die Tag und Nacht brennen... :schock:
Oh man wie blöd müssen die Menschen sein und unbenutztes Gas als Abfallprodukt in die Luft feuern während man damit Häuser heizen und Auto fahren kann. Uns geht es ressoucenmäßig noch vie zu gut. Hammer :eek2:

Aber trotzdem nutzt du einen fossilen Brennstoff. Und der ist in 40 Jahre vll. nicht mehr da. Da hat Ethanol einen gewaltigen Vorteil, wobei dann noch die Frage ist ob es den Verbrennungsmotor im klassischen Sinne überhaupt noch gibt... Dann fahren wir vll. schon alle mit Hybird :shit:
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Beitrag von kawapapi » 01.12.2011, 21:59

Naja, ob ich das vertanke oder die das abfackeln sollte egal sein. Das fiese ist je mehr man hinter diese machenschaften sieht, desto perverser wird das system.

Vorallem wenn man überlegt, dass es billiger ist das zeug abzufackeln und kohle mit staatlichen Subventionen zu fördern um daraus Strom zu machen. Und die kohle streichen dann die netten energieversorger ein.
(Die übrigends kein Geld für die Entsorgung von Atommüll zahlen, das zahlen wir)

Und noch ein Irsinn:
Das Elektroauto emitiert angeblich kein Co² weil dafür nur mit regenerativen Energieen gerechnet wird. so ein schmarn. wenn dann muss ich den ganzen Stromcoktail einrechnen. und der besteht nun aus knapp 50% Kohle
Pro Kwh werden also 604 g Co² ausgestoßen. ein elektroauto braucht 15 Kwh pro 100 km- folglich hätte das einen Co2 ausstoß von 9060g Co2. Der Firebird erzeugt auf gas gerade mal 196g/100 km, der golf 160g/100 Km.
Trozdem gilt das E auto als umweltfreundlich.:quiet:


In meinem Ausbildungsbetrieb (Kunststoffindustrie) wurde z.B. Ohne ende Energie und Wärme durch Kühltürme abgeführt ohne diese zur hallenheizung zu nutzen. das hätte sich erst nach 5-7 jahren rentiert und hätte eine umrüstung der gusseisernen Heizkörper in der verwaltung nötig gemacht. lässt sich nicht so gut abschreiben wie Heizöl.

Und das ist kein einzelfall: Man achte mal darauf, wie viele Kühltürme in der gegend stehen und Wasserdampf in die atmosphäre pusten. Im Osten gab es ein fernwärmesystem, die waren da fortschrittlicher.

Aber als Privatmann muss ich jezt die hausfassade dämmen wenn ich ausbesserungen am Putz vornemen muss. dass das Wohnklima unter umständen schlechter wird und sich schimmel bildet ist dabei egal. Ignorier ich das gesetz begehe ich eine straftat.
Co² Sparen ist also nur eine Angelegenheit für den kleinen mann.

Um noch nen perverses beispiel zu nennen: Wir produzieren dank Subventionen auf Milch zu viel davon. etliche liter werden weggeschütet. Dennoch ist es oft günstiger aus pflanzenfett Analogläse herzustellen, da die klassische käseherstellung sehr aufwendig ist...
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Beitrag von SkyCat » 02.12.2011, 16:08

Gehört doch dazu ^^ ist doch gut, wenn man die Hintergründe von Usern erfährt, warum sie wirklich keinen E85 fahren möchten ;)

@ Firebird_Rot_V6 / kawapapi

eine Sache möchte ich von euch erklärt haben:

wie schafft man bitte den Firebird in einer Stadt mit 12l/100km zu fahren??? Fahrt ihr wie Rentner immer 10km/h wenniger als erlaubt und gibt es in euren Städten keine Ampeln? ^^

Schöne Grüße aus Hamburg ;)

EDIT:

Dauertest E85

Sat 1 Reportage E85

E85 Forum <<< sehr informativ!!!

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Re: Ethanol (=Alkohol) im F-Body-Tank?

Beitrag von Firebird_Rot_V6 » 31.01.2012, 10:47

@Skycat

Ganz ehrlich.... ja :lol: :lol:

Nee aber im Ernst: Ich bin def. kein Heizer. Ich der Stadt fahre ich so mit max. 2000 U/Min durch die Gegend. Fahre vorausschauend und immer etwas soft :mrgreen:
Ich weiß, dass das auch anders geht. Hab auch schon 17 Liter gebraucht. Is auch kein Prob. :thump:
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Formula
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Re: Ethanol (=Alkohol) im F-Body-Tank?

Beitrag von Formula » 01.02.2012, 16:30

jetzt muss ich doch mal ganz bloed 2 sachen fragen:
bei uns (USA) gibt es keinen anderen sprit mehr als mindestens E10. fuer aeltere kisten gibt es da additive, damit die den oekosaft vertragen, wobei ich sicher bin, dass besitzer aelterer autos hier das geflissentlich ignorieren und die autos laufen trotzem... egal ob ami, japaner oder deutsch... MADCHEN bekommt auch nur noch diesen sprit....

1) wieso verrecken in deutschland scheinbar (fuer Florian :wink: ) scharenweise die kisten schon bei E10 und die "dreckschleudern aus america" vertragen das ohne probleme und es werden immer mehr flexfuel fahrzeuge auf den strassen gesehen?
2) gibt es in sauberland deutschland nicht langsam auch den trend, mal flexfuel fahrzeuge oder mehr hybrids herzustellen, denen man scheinbar hundepippi in den tank kippen kann und die trotzdem noch laufen??

kaum zu glauben, dass die amis seit jahren da vornedraus sind, wo ich mir, als ich das letzte mal in deutschland war, laufend anhoeren musste, dass in den usa nur dreckschweine amikisten ohne kat unterwegs sind, die den schwarzwald kaputtmachen..... die muessen es ja wissen.....

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so, musste ich mal loswerden..

gruessle

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Re: Ethanol (=Alkohol) im F-Body-Tank?

Beitrag von SkyCat » 01.02.2012, 16:49

Reg Dich nicht so auf ;)! Wer an den E10 Schwachsinn glaubt, soll es weiterhin glauben. Wer aber nicht dem Mist aus den Nachrichten folgt, der lebt einfacher und viel ruhiger. Einfach machen lassen. Die E10 Gegner scheißen sich nur selbst in die Hose und nicht uns ^^

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Re: Ethanol (=Alkohol) im F-Body-Tank?

Beitrag von Formula » 01.02.2012, 18:09

ich reg mich nicht auf... ich sitze hier bei knappe 20Grad, wo das, was ihr E10 nennt die gallon momentan knappe $3.40kosten.... meine kisten vertragen das ausgesprochen gut....
waere ich in Deutschland, wuerde ich mich aufregen... :lol:

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Re: Ethanol (=Alkohol) im F-Body-Tank?

Beitrag von Roadrunner » 01.02.2012, 19:58

Fahre z.Z E85 zu 100% im 3.3L Winterdodge.....ohne Probs selbst bei den - Temperaturen....1.04 Euro der Liter....alles easy..

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Re: Ethanol (=Alkohol) im F-Body-Tank?

Beitrag von Formula » 02.02.2012, 09:22

ich kenne nur diese dramatisierten berichte auf die in foren und diskussionsrunden bei GMX, WEB und zum teil auch hier verwiesen wird, wo vom ADAC bis Zuendapp ominoese tests beweisen wie schaedlich das ist und schon 100te von opfern teile von motoren austauschen mussten, weil das ethanol den halben wagen aufloeste... von einigen stammtischweissheiten und ich-habe-es-vom-schwager-meines-freundes-seiner-nichte-ihrer-tochter ganz zu schweigen... daher auch das un-schein-bare wort in meinem post: SCHEINBAR. wenn man als aussenstehender die berichte und kommentare liest und "bierfundiertes" wissen und neuigkeiten aus deutschland mitbekommt, wird dieser eindruck erweckt... da geht es nicht nur mir hier so!! aber feel free und erleuchte micht mit deiner objektiven weissheit und erzaehle wie es wirklich ist... :thump:

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Re: Ethanol (=Alkohol) im F-Body-Tank?

Beitrag von two-lane » 02.02.2012, 11:14

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Re: Ethanol (=Alkohol) im F-Body-Tank?

Beitrag von Formula » 02.02.2012, 11:33

:totlach: :pro:
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Re: Ethanol (=Alkohol) im F-Body-Tank?

Beitrag von bephza » 02.02.2012, 19:07

gut mich würden aber auch langsam mal fakten interessieren!
warum? ich habe E10 ausprobiert in meinem firebird, ergebniss ich bin der meinung der läuft schlechter im standgas... kann aber auch sein das ich wieder hyperventiliere wir immer.
deswegen habe ich es abgebrochen, aber auch im werkstatthandbuch steht doch das man keinen alkohol in den tank kippen soll, wie das genau darin stand weiß ich leider nichtmehr. sorry.
sollten die amerikanischen werkstätten nicht es am besten wissen?

lg melle
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Re: Ethanol (=Alkohol) im F-Body-Tank?

Beitrag von Knight-Design » 02.02.2012, 20:25

bitte nicht schon wieder mit dem handbuch anfangen.

zwischen Metahnol und Ethanol liegen WELTEN!

und das wurde alles in diesem Thread schon mehrfach durchgekaut, daher bitte einfach mal alles komplett lesen, dann sollten sich alle fragen klären denn fakten wurden hier genug niedergeschrieben.

Im endeffekt wie beim öl eine glaubensfrage.
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Re: Ethanol (=Alkohol) im F-Body-Tank?

Beitrag von Roadrunner » 02.02.2012, 20:56

@ bep:

Zu deinem kompletten Posting fällt mir nur eines ein....

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